Gästeplätze, Anlegemöglichkeiten im Urnersee

Vom 1.-3. Juli 26 war die Zephyr auf einem höchst abwechslungsreichen Törn ab Gersau unterwegs. Es begann am MIttwochabend mit einem gemütlichen Abendsegeln, welches die Kombination von Spinnaker-Segeln mit Fondueplausch ermöglichte. Für die Nacht blieb die Zephyr im Heimathafen in Gersau.
Am 2.7. ging es dann los Richtung Urnersee und Flüelen, dort war die Übernachtung eingeplant. Die Thermik im Urnersee zeigte sich von ihrer typischen Seite. Es ging auf räumlichem Kurs Richtung Flüelen, zuerst mit Spi, dann bei immer stärker werdendem Wind mit der Standardbesegelung. Es blieb genügend Zeit nochmals anzuluven und mit gerefftem Gross Richtung Brunnen aufzukreuzen.
Beim zweiten Ritt nach Flüelen war es dann Zeit für die Bergung der Segel und das Anlegen am Gästeplatz. An Bord der Zephyr befindet sich übrigens fix der Hafenschlüssel von Flüelen, so dass die Nutzung der Hafenanlagen (Toiletten, Dusche) problemlos möglich ist.
Am 3.7. machten wir uns auf die Rückfahrt nach Gersau. Ziel war es neben dem Segelspass in einmaliger Kulisse an mindestens drei Anlegeplätzen Halt zu machen. Folgendes lässt sich dazu festhalten.

  • Tellskapelle: Obwohl seeseitig keine entsprechende Anschrift zu lesen war, wurden wir nach Besichtigung der Tellskapelle von der Pächterin des Seebeizlis darauf hingewiesen, dass uns eine Anzeige drohe! Das Anlegen sei nur erlaubt, wenn das Seebeizli offen habe und heute Freitag sei es eben zu. Schade; wir empfehlen einen Kurs in Gastfreundschaft.
  • Rütli: Hier verlief der Mittags-Stopp ohne Probleme. Er ermöglichte uns Stärkung bei Speis und Trank und die Besichtigung der historischen Stätte, welche zum Nachdenken über den „Wert der Demokratie“ anregt.
  • Restaurant Schwybogen: Krönender Abschluss oder doch Frittieröl von vorgestern? Die Meinungen in der Crew gingen etwas auseinander. Aber die Stimmung an diesem wunderbaren Ort ist einmalig schön, auch wenn es keine Johannisbeer-Schorle gibt :slight_smile:

Auf jeden Fall neigte sich der Tag dem Ende entgegen, ebenso dieser Ferientörn. Frei nach Asterix: „Kommt auf den Urnersee, hiess es. Da könnt ihr was erleben, hiess es.“